CBD-Kapseln
Vordosierte CBD-Kapseln, ohne Tropfen zählen und ohne Eigengeschmack.
12 Produkte
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Kurz gefasst
- Eine CBD-Kapsel enthält eine feste Menge Cannabidiol pro Stück.
- Die Angabe erfolgt in Milligramm, nicht in Prozent.
- Die Aufnahme läuft über Magen, Darm und Leber, also langsamer als unter der Zunge.

Den Überblick über alle Produktformen gibt die CBD-Übersichtsseite.
Was eine CBD-Kapsel enthält
Eine CBD-Kapsel besteht aus einer Hülle und einer Füllung mit einer festen Menge Cannabidiol. Die Füllung ist meist Hanfextrakt, gelöst in einem Trägeröl wie MCT-Öl.
Damit ist der Inhalt im Kern derselbe wie beim CBD-Öl. Nur die Verpackung unterscheidet sich: statt Flasche und Pipette eine abgemessene Portion pro Stück.
Welche Pflanzenstoffe mitkommen, hängt vom Extrakt ab. Bei Vollspektrum- und Breitspektrum-Kapseln sind weitere Cannabinoide und Terpene enthalten, bei Isolat-Kapseln nur Cannabidiol. Der Vergleich steht unter CBD-Spektrum.
Gelatine oder pflanzliche Hülle
Die Hülle besteht entweder aus Gelatine tierischen Ursprungs oder aus einem pflanzlichen Material, meist HPMC aus Pflanzenfasern. Für den Inhalt macht das keinen Unterschied, für die Ernährungsweise dagegen schon.
Gelatinekapseln sind verbreitet, günstig und mechanisch stabil. Pflanzliche Kapseln tragen häufig einen Hinweis wie vegan oder pflanzlich auf der Verpackung. Im Zweifel gibt die Zutatenliste Auskunft.
Manche Produkte nutzen Weichkapseln, andere Hartkapseln. Weichkapseln umschließen ein Öl, Hartkapseln können auch ein Pulver enthalten.
Milligramm statt Prozent
Bei Kapseln steht die Menge Cannabidiol pro Stück in Milligramm auf der Packung, eine Prozentangabe wäre hier ohne Aussagekraft. Verbreitet sind Werte zwischen 10 und 65 Milligramm je Kapsel.
Die Gesamtmenge ergibt sich aus einer einfachen Multiplikation. Eine Dose mit 30 Kapseln zu je 25 Milligramm enthält 750 Milligramm Cannabidiol.
Genau darin liegt der Unterschied zum Öl. Beim Öl lässt sich die Menge tropfenweise abstufen, bei der Kapsel liegt sie fest. Wer kleinschrittig anpassen möchte, hat mit Tropfen mehr Spielraum. Die Grundlagen dazu stehen unter CBD-Dosierung.
Wie die Aufnahme abläuft
Eine geschluckte Kapsel nimmt den Weg über Magen, Darm und Leber, bevor etwas im Blut ankommt. Dieser Umweg heißt First-Pass-Effekt und baut einen Teil des Cannabidiols vorher um.
Forscher fassten die pharmakokinetischen Daten dazu systematisch zusammen und nennen für die orale Aufnahme niedrigere Anteile als für die Aufnahme über die Mundschleimhaut (Quelle: Millar et al., 2018). Auch der zeitliche Verlauf unterscheidet sich: Eine Kapsel erzeugt einen langsameren Anstieg als Tropfen unter der Zunge.
Cannabidiol ist fettlöslich. Eine Mahlzeit mit etwas Fett verändert deshalb die Aufnahme im Darm. Viele Anwender nehmen Kapseln aus diesem Grund zu einer Mahlzeit ein.
Kapsel oder Öl
Die Kapsel gewinnt bei Handhabung und Geschmack, das Öl bei der Feinabstufung und beim Aufnahmeweg über die Mundschleimhaut. Beide enthalten denselben Extrakt.
Für die Kapsel sprechen drei praktische Punkte:
- Kein Eigengeschmack. Der erdige Hanfgeschmack entfällt vollständig.
- Feste Menge pro Stück. Nichts muss abgezählt oder umgerechnet werden.
- Unterwegs unkompliziert. Kein Fläschchen, keine Pipette, kein Verschütten.
Für das Öl sprechen die feine Abstufung pro Tropfen und der mögliche Weg über die Mundschleimhaut. Wer den Ablauf im Alltag vergleichen möchte, findet die Einordnung unter CBD-Anwendung.
Einnahme und Aufbewahrung
Kapseln werden im Ganzen mit Wasser geschluckt, üblicherweise zu einer Mahlzeit. Aufbeißen hebt den Vorteil der geschmacksneutralen Form auf.
Ein fester Zeitpunkt am Tag macht die Einnahme leichter merkbar. CBDviva gibt keine Mengenempfehlung ab und erklärt nur die Bausteine.
Für die Lagerung gilt: trocken, kühl und dunkel, mit fest verschlossener Dose. Feuchtigkeit macht Kapseln weich oder klebrig, deshalb ist ein Badezimmerschrank kein guter Ort. Ein beigelegter Trockenbeutel bleibt sinnvollerweise in der Verpackung. Verkleben oder verfärben sich Kapseln, spricht das gegen eine weitere Verwendung.
Woran sich Qualität erkennen lässt
Auch bei Kapseln ist der Laborbericht je Charge der aussagekräftigste Nachweis. Er zeigt den tatsächlichen Cannabidiol-Gehalt sowie die Werte für THC und Verunreinigungen.
Drei Angaben lohnen den Blick auf die Packung:
- Milligramm pro Kapsel, nicht nur die Gesamtmenge pro Dose.
- Extraktart, also Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat.
- Hüllenmaterial, also Gelatine oder pflanzliche Alternative.
Wie ein Laborbericht aufgebaut ist, erklärt das Analysezertifikat. Weitere Prüfpunkte stehen im Bereich Qualität.
Rechtliche Einordnung in Deutschland
Kapseln mit CBD-Extrakt fallen in Deutschland in die Lebensmittelkategorie und damit in ein bis heute ungeklärtes Zulassungsverfahren. Extrakte mit Cannabidiol gelten in der EU als neuartiges Lebensmittel, eine abgeschlossene Zulassung steht aus.
Für den THC-Gehalt gilt bei Produkten aus zertifiziertem Nutzhanf eine Obergrenze von 0,3 Prozent. Gesundheitsbezogene Aussagen sind für CBD nicht zugelassen, weder auf der Verpackung noch in der Werbung. Die Einordnung steht unter Rechtslage in Deutschland und THC-Grenzwert.
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Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zu Medikamenten wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.
Quellen
- 1.A systematic review on the pharmacokinetics of cannabidiol in humans — Frontiers in Pharmacology (). Abgerufen am 31. Juli 2026.
- 2.Cannabidiol Novel Food consultation — European Food Safety Authority (). Abgerufen am 31. Juli 2026.
- 3.FAQ Hanf, THC, Cannabidiol (CBD) — Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (). Abgerufen am 31. Juli 2026.
Geprüft von Bernard Vos am
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