CBD-Öl

CBD-Öle verschiedener Marken, von niedriger bis hoher Konzentration.

37 Produkte

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Dunkles bernsteinfarbenes Tropffläschchen mit pflanzlichem Öl

Kurz gefasst

  • CBD-Öl ist ein Hanfextrakt, gelöst in einem Trägeröl.
  • Die Prozentangabe beschreibt die Gesamtmenge Cannabidiol in der Flasche.
  • Der Laborbericht je Charge zeigt, was tatsächlich enthalten ist.
CBD-Öl in drei Entscheidungen, Spektrum, Stärke und Trägeröl

Mehr Zusammenhang bietet die CBD-Übersichtsseite.

Was CBD-Öl ist

CBD-Öl besteht aus einem Extrakt der Hanfpflanze, der in einem Speiseöl gelöst wurde. Der Extrakt liefert das Cannabidiol, das Trägeröl macht die Menge portionierbar und lagerfähig.

Damit unterscheidet sich CBD-Öl deutlich von Hanfsamenöl. Hanfsamenöl wird aus den Samen gepresst und enthält kein Cannabidiol. Das Extrakt für CBD-Öl stammt dagegen aus Blüten und Blättern. Beide Öle stehen manchmal nebeneinander im Regal, obwohl der Inhalt ein anderer ist.

In der Flasche stecken üblicherweise drei Bestandteile: der Hanfextrakt, das Trägeröl und je nach Produkt ein Aroma. Was genau enthalten ist, steht auf dem Etikett und im Analysezertifikat.

Was die Prozentangabe bedeutet

Die Prozentangabe bezieht sich auf die Gesamtmenge Cannabidiol im Flascheninhalt, nicht auf eine Menge pro Tropfen. Ein 5-Prozent-Öl mit 10 ml Inhalt enthält also rund 500 Milligramm.

Der Gehalt pro Tropfen ergibt sich erst durch eine kurze Rechnung. Eine übliche Pipette liefert etwa 250 Tropfen pro 10 ml. Bei den genannten 500 Milligramm sind das rund 2 Milligramm je Tropfen. Bei einer größeren Pipettenöffnung fällt der Wert anders aus.

Zwei Flaschen mit gleicher Prozentangabe können deshalb pro Tropfen abweichen. Die Rechenwege stehen unter CBD-Dosierung.

Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat

Der Extrakt im Öl kann alle Pflanzenstoffe enthalten, nur die ohne THC oder ausschließlich reines Cannabidiol. Diese Wahl prägt Geschmack, Farbe und Zusammensetzung.

  • Vollspektrum enthält weitere Cannabinoide und Terpene, dazu THC-Spuren unterhalb des Grenzwerts.
  • Breitspektrum entspricht dem Vollspektrum, das THC wurde jedoch entfernt.
  • Isolat besteht nahezu vollständig aus Cannabidiol und schmeckt neutral.

Wer im Beruf auf THC getestet wird, greift üblicherweise zu Breitspektrum oder Isolat. Der Vergleich der drei Extraktarten steht unter CBD-Spektrum.

Welches Trägeröl verwendet wird

Am häufigsten dienen MCT-Öl aus Kokos und Hanfsamenöl als Trägeröl. Beide lösen den Extrakt, unterscheiden sich aber in Geschmack und Konsistenz.

MCT-Öl ist dünnflüssig und nahezu geschmacksneutral. Hanfsamenöl ist dickflüssiger und schmeckt nussig bis kräuterig. Manche Hersteller verwenden auch Olivenöl.

Für die Aufbewahrung gilt bei allen Varianten dasselbe. Licht, Wärme und Sauerstoff setzen dem Inhalt zu. Eine dunkle Flasche im geschlossenen Schrank ist besser aufgehoben als eine Flasche auf der Fensterbank. Nach dem Öffnen wird der Inhalt üblicherweise innerhalb weniger Monate aufgebraucht.

Wie Öl eingenommen wird

Beim Öl gibt es zwei Wege: unter der Zunge halten oder direkt schlucken. Beim Halten unter der Zunge gelangt ein Teil über die Mundschleimhaut in den Kreislauf, üblich sind 60 bis 90 Sekunden.

Wer sofort schluckt, nimmt denselben Weg wie bei einer Kapsel. Dann passiert der Inhalt zuerst Verdauung und Leberstoffwechsel. Forscher werteten die vorliegenden pharmakokinetischen Studien dazu systematisch aus und fanden für die beiden Wege unterschiedliche Aufnahmeanteile (Quelle: Millar et al., 2018).

Den Überblick über Produktformen und Einnahmewege gibt CBD-Anwendung. CBDviva nennt keine Mengenempfehlung. Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme gehört das Thema zuerst in die Apotheke, siehe Wechselwirkungen.

Woran sich Qualität erkennen lässt

Der wichtigste Prüfstein ist ein Laborbericht eines unabhängigen Labors, ausgestellt für die konkrete Charge. Ohne diesen Bericht bleibt der Inhalt eine Behauptung des Etiketts.

Vier Punkte lassen sich am Produkt selbst prüfen:

  1. Laborbericht je Charge, idealerweise aus einem nach ISO 17025 akkreditierten Labor.
  2. Cannabidiol-Gehalt in Milligramm, nicht nur als Prozentangabe.
  3. Trägeröl und Extraktart ausgewiesen, also MCT, Hanfsamenöl oder Olivenöl sowie Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat.
  4. Chargennummer und Haltbarkeitsdatum auf Flasche oder Verpackung.

Wie sich ein solcher Bericht lesen lässt, steht unter Analysezertifikat und im Bereich Qualität.

Rechtlicher Rahmen in Deutschland

Für Öle aus zertifiziertem Nutzhanf gilt in Deutschland eine THC-Obergrenze von 0,3 Prozent. Diese Grenze stammt aus der Nutzhanf-Definition des Konsumcannabisgesetzes, das seit April 2024 in Kraft ist.

Daneben steht die Frage nach der Einstufung als Lebensmittel. Extrakte mit Cannabidiol gelten in der EU als neuartiges Lebensmittel, und ein abgeschlossenes Zulassungsverfahren gibt es bislang nicht. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vertritt daher die Position, dass entsprechende Lebensmittel derzeit nicht verkehrsfähig sind. Die Einordnung samt Stand des Verfahrens steht unter Rechtslage in Deutschland und THC-Grenzwert.

Öl im Vergleich zu anderen Formen

Öl erlaubt die feinste Abstufung der Menge, Kapsel und Pflaster punkten bei der Handhabung. Die Wahl hängt meist am Alltag, nicht am Extrakt.

Kapseln enthalten eine feste Menge pro Stück und schmecken nach nichts. Pflaster geben Cannabidiol über Stunden an die Haut ab. Kosmetik bleibt äußerlich und ist auf die Hautpflege ausgerichtet.

Wer die Menge pro Einnahme selbst anpassen möchte, bleibt meist beim Öl. Wer eine feste Routine sucht, greift eher zur Kapsel.

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Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zu Medikamenten wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

Quellen

  1. 1.Cannabidiol Novel Food consultationEuropean Food Safety Authority (). Abgerufen am 31. Juli 2026.
  2. 2.FAQ Hanf, THC, Cannabidiol (CBD)Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (). Abgerufen am 31. Juli 2026.
  3. 3.A systematic review on the pharmacokinetics of cannabidiol in humansFrontiers in Pharmacology (). Abgerufen am 31. Juli 2026.

Geprüft von Bernard Vos am

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